- Jana Magdanz
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Schermbeck als Land der Wölfin – Traum oder Albtraum?

Was Gloria mit dem Klimaschutz zu tun hat
Je höher der Stellenwert des Umweltschutzes bei uns wird und je größer das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Artenvielfalt, desto mehr Fragen wirft das neue Nebeneinander von Mensch und Natur auf. Vor rund 150 Jahren wurde bei uns jeder Wolf erschossen oder in Fallen gefangen, der sich als Symbol der bedrohlichen Natur in die Nähe der Menschen wagte. Etwa um 1850 war der letzte Wolf tot. Und auch in der Zeit danach wurden einzelne einwandernde Wölfe erschossen, wenn sie sich über die Grenze auf deutsches Territorium wagten. Erst um die Jahrtausendwende änderte sich die öffentliche Meinung: Der Wolf ist heute europaweit streng geschützt. Die Verfasser des Naturschutzgesetzes wollen Wölfe in Europa und in Deutschland. Sie nehmen dafür einiges in Kauf: hohe Kosten für die Kompensation gerissener Tiere und viele Konflikte zwischen Land- und Stadtbevölkerung. Für letztere ist die Rückkehr der Wölfe oft begleitet von sentimentalen Wehmutsgefühlen: Wir haben noch heile Natur, die Gegenwart des scheuen Beutegreifers zeigt das doch.
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Wir müssen handeln, um das Klima auf unserem Planeten lebensfreundlich zu erhalten. Der Klimawandel entwickelt sich gerade zur größten Herausforderungen der Gegenwart. Aber in welche Aktivitäten stecken wir unsere persönliche Energie, unser Engagement?
Nur wer den Wald kennt, kann ihn auch schützen! Der Regionalverband Ruhr und die Volksbank Schermbeck haben deshalb 110 Viertklässler der beiden Schermbecker Grundschulen in den Wald eingeladen, um die Lebewesen, die es dort gibt, besser kennenzulernen. An fünf Stationen konnten die Kinder das Zusammenwirken der Pflanzen und Tiere des Waldes kennenlernen und auch kräftig mit anpacken. Ranger, Förster und Volksbank-Mitarbeiter begleiteten die Schülergruppen.
Thomas Heer ist seit dem 15. August 2018 Klimaschutzmanager der Gemeinde Schermbeck.